Dienstag, 21. März 2017

78 Tote bei Überschwemmungen in Peru

Aufgrund heftiger Regenfälle kommt es zurzeit zu verheerenden Überschwemmungen insbesondere im Norden des. Gefahr geht vor allem von Erdrutschen und überlaufenden Flüssen aus, wodurch Straßen unpassierbar und Wohngebiete beschädigt werden. Für die nächsten Tage werden weitere starke Regenfälle erwartet, welche die Lage noch verschärfen könnten. Die Hauptverbindungsstraße in Richtung Süden (und damit auch der Hauptstadt Lima) ist zur Zeit an mehreren Stellen unterbrochen, der Flugverkehr ist beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt rät in Anbetracht dieser Situation von Reisen in die stark betroffenen Provinzen Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash ab.
Betroffen von Erdrutschen ist zudem die von Lima in Richtung Osten führende Hauptverkehrsverbindung „Carretera Central“, die in Teilen bis Ende März für Kfz. unter 3,5 Tonnen gesperrt ist. Reisen auf dieser Straße sollten zur Zeit generell vermieden werden.
Auch die Region und die Hauptstadt Lima sind in einzelnen, vor allem im Norden und Osten liegenden Stadtteilen von Überschwemmungen betroffen, da die Flüsse Huaycoloro und Rimac über die Ufer getreten sind. Die Schulen in Lima sind weiterhin geschlossen. Die öffentliche Wasserversorgung ist durch die aktuelle Situation beeinträchtigt, in den letzten Tagen kam es regelmäßig zu Abschaltungen. Dies führt dazu, dass Trinkwasser in Flaschen zurzeit nur noch schwer käuflich erhältlich ist oder rationiert.



Freitag, 17. März 2017

Lima

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Peru innerhalb von drei Tagen mindestens ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde erklärte, die Zahl der durch Unwetter bedingten Todesopfer sei damit seit Dezember auf insgesamt 62 gestiegen.
Mindestens elf Menschen werden noch vermisst. Peru ist seit Wochen mit zum Teil sintflutartigen Regenfällen konfrontiert. Rund 8.000 Häuser wurden durch Erdrutsche und über die Ufer tretende Flüsse zerstört. Nach offiziellen Angaben sind 62.000 Menschen obdachlos. In vielen Regionen ist die Infrastruktur zusammengebrochen.
Besonders schlimm betroffen ist der Küstendistrikt Nuevo Chimbote mehrere Hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Eine verzeifelte Anwohnerin sagte:“Alles, wirklich alles ist zerstört, die ganze Einrichtung. Es gibt kein Bett mehr, nichts ist mehr da. Überall steht das Wasser, es kann nicht abfließen.”
Bürgermeister Valentin Fernandez, sagte:_“In ganz Nuevo Chimbote fällt der Unterricht aus. Vierzig Schulen stehen unter Wasser. Es gibt keinen Strom und kein Licht. Trinkwasser gibt es auch nicht, weil der Kanal dafür blockiert ist. Auch der Verkehr ist zusammengebrochen. Wir sitzen fest, weil die Straßen überspült sind.”

Freitag, 3. März 2017

Chiclayo, ein "Highlight"

Von Mancora bin ich dann mit dem Bus rund sieben Stunden nach Chiclayo gefahren. Meine Bekannte holte mich vom Busbahnhof ab und quartierte mich in ihrer Wohnung ein. So lernte ich schon wieder sehr nette und herzliche Peruaner kennen. Ich hatte eine wunderschöne Zeit mit dieser Familie und war traurig dass ich sie am 26.02. verlassen musste. Aber....ich komme wieder, Chiclayo ist eine Stadt die mir sehr gefällt.