Freitag, 31. Oktober 2014

...ich ärgere mich

                     weil ER hier war aber leider war ich zu dieser Zeit noch nicht in Portoviejo.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Ecuador / Portoviejo

Seit vier Tagen ( abgefahren in Mancora am 24.10. ) bin ich jetzt in Portoviejo, Bundesland Manabi und ich bin etwas enttäuscht aber es war ja meine Entscheidung hierher zu fahren. Über eine Facebookbekannte habe ich ein Zimmer angemietet. Am Tag meiner Abreise aus Mancora schickte sie mir eine Mail in der sie mir mitteilte, dass ich mir hier eine Matratze kaufen müsse. Kurz gesagt, es gibt hier keine möblierten Zimmer.Nach 2 Tagen Hotelaufenthalt lernte ich dann einen Deutschen kennen, der hier ein Apartementhaus besitzt. Ein sehr schönes Haus in einer fast deutschen Bauausführung und sehr sauber. Ich hatte dann das Glück, dass er mir ein Bett, einen Tisch und einen Stuhl ins Zimmer stellte.
Hier ist das Klima auch subtropisch, sehr feuchte und warme Luft. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich nicht hierher gefahren. Und die Leute hier sind nicht so nett wie ich das bisher in Südamerika kennen gelernt habe. Was mir hier sehr gefällt, ist die Sauberkeit der Stadt und dass es hier keine freilaufenden Hunde gibt.
03.11.2014 Mit dem feuchten Klima ist es hier doch nicht so schlimm wie in Kolumbien. Vormittags ist die Luft  meistens etwas feuchter aber am Nachmittag kommt immer ein leichter Wind auf, der es erträglicher macht.07.11.2014, was mich hier sehr stört ist, dass es in den Fußgängerstreifen der Strassen Löcher bis geschätzte 1,5 Meter Tiefe gibt, die nicht abgedeckt sind. Wenn jemand da reinfällt und sich ein Bein bricht, dann ist es seine Schuld. Außerdem gefällt mir nicht, wie Hühner, die zum Verkauf gedacht sind, transportiert werden. Die Beine der Hühner werden einfach zusammen gebunden und so hängen sie dann kopfüber am Fahrrad oder am Verkaufsstand. Einfach nur schrecklich!!






Sonntag, 12. Oktober 2014

Mancora

Langsam neigt sich meine Zeit in Mancora dem Ende zu. Am 27.10.2014 werde ich mit dem Bus über Guayaquiel nach Portoviejo ( Ecuador ) fahren. Geplante Reisezeit wieder etwa 11 Stunden.
Mancora ist ein Ort an dem ich leben könnte, die Menschen sind überwiegend freundlich, das Wetter ist fast immer schön, wenn ich aufstehe ( 08.00 Uhr ) haben wir hier etwa 24 Grad und die Sonne scheint bis etwa 18.00 Uhr. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 26 und 30 Grad.
Ein Ort an dem es keine Ampel und keinen markierten Fußgängerübergang gibt. Die Geschäfte haben täglich geöffnet und die Preise sind angenehm. Ich bezahle für ein Frühstück mit Rührei, 2 Brötchen, eine Tasse Kaffee und einen frisch gepressten Saft umgerechnet etwa 1,60 Euro, ein Mittag- oder Abendessen kostet ab 2,00 Euro mit Vorspeise und Getränk. Für ein gutes Essen mit gaaanz frischen Langusten / Lagostinos / Gambas bezahlt man umgerechnet etwa 4,00 Euro. Eine Übernachtung mit Dusche und Fernseher kostet hier etwa 20 Soles, das sind umgerechnet etwa 5,60 Euro. Hier kann ich sogar mit meiner Minirente gut leben. Vielleicht kehre ich eines Tages nach Mancora zurück, wer weiß.
Mancora, obwohl Touristenstadt mit 7000 Einwohner ist ein armes Dorf, manche Menschen leben in einfachen Hütten ohne Fußboden und Strom. Es gibt hier große Bäume wo eine Art Bohne wächst. Die heruntergefallenen Bohnen werden am Abend eingesammelt und entweder so gegessen oder wahrscheinlich auch gekocht.
Der Straßenverkehr ist schrecklich hier. Die Hauptstraße ( Panamericana) ist eine Verbindungsstraße die nach Ecuador führt. Stündlich befahren die Busse aus ganz Peru kommend und der gesamte Verkehr diese Straße. Schrecklich sind auch die sogenannten Mototaxis – ich schätze dass es davon alleine hier in Mancora bis zu tausend Stück gibt -, ( genau 642 registrierte Mototaxis ) denn wie ich festgestellt habe, sind die Peruaner ziemlich „lauffaul“, jeden Meter fahren sie mit dem Mototaxi. Als ich mal fragte, wo ein bestimmtes Lokal ist, wurde es mir beschrieben und gesagt, dass ich ein Mototaxi nehmen soll weil es doch weit weg ist. Der Fußweg zu diesem Lokal dauerte etwa 5 Minuten.
Man muss auch schrecklich aufpassen wenn man die Fußwege benutzt denn es gibt keine einheitliche Höhe derselben. Mal ist er eben, dann wieder bis etwa 20 Zentimeter höher oder tiefer.
Aber trotzdem gefällt es mir hier super, ich liebe das Leben hier, die Musik, ich mag die Menschen mehr oder weniger, ich liebe es, am Abend bei etwa 23 Grad draußen zu sitzen und die Menschen zu beobachten. Am 05.10. war hier Wahl und schon eine Woche vorher waren hier die Umzüge der verschiedenen Parteien. Man kann sie vergleichen wie unserem Karneval in Deutschland. Geschmückte Wagen voll besetzt mit Leuten, laute und fröhliche Musik.
Der Strand ist herrlich und angenehm sauber, an manchen Stellen gibt es reine Palmenwälder.
Ich werde Mancora verlassen mit einem etwas traurigem Gefühl denn ich mag es.