
Weihnachtszeit vorbei ist. Etwas unromanterisches wie dieses Weihnachtsfest hier in Peru habe ich bisher noch nicht erlebt. Auch die Vorweihnachtszeit hat mir nicht sonderlich gefallen. Gut, wir hatten einen herrlich geschmückten Weihnachtsbaum und sogar einen Adventkranz. Die Kerzen wurden aber nie angezündet, er stand einfach doof auf dem Tisch rum.
Es war auch nicht möglich, den Rest der Familie zu bewegen, am Tisch zu sitzen, die Kerzen des Kranzes anzuzünden und einfach mal zusammen ein Stück Kuchen zu essen und Weihnachtsmusik zu hören, so wie ich das aus Deutschland kenne.
Am 24.12. standen wir dann um 06.00 Uhr auf, weil ja noch viel zu tun war. Erst einmal gingen wir Einkaufen. Dann stellten sich die Frauen in die Küche und bereiteten das Weihnachtsessen vor.
Es gab verschiedene Gerichte die dann um 24.00 Uhr auf den Tisch kamen.
Ja, richtig gelesen, hier beginnt das Weihnachtsfest und somit die Bescherung der Kinder erst um 24.00 Uhr, eingeleitet von einem großen Feuerwerk und dann wurde gegessen. Natürlich waren wir alle sehr müde als wir gegen 03.00 Uhr ins Bett gingen.
Ich habe mir vorgenommen, das nächste Weihnachtsfest, falls ich hier nochmal eines verbringe, als deutsches Weihnachtsfest zu feiern. Mit Gänsebraten, Kartoffeln und Rotkohl und das zur christlichen Zeit um 18.00 Uhr.
2 Kommentare:
feliz año abrazos
Hallo Walter,
das kann ich gut verstehen. Wir hatten dieses Jahr ein klassisches Kaffeetrinken, aber danach als wir in kleiner Runde (Nici,Lena und ich) zum Essen zu meinen Eltern gingen, haben wir doch tatsächlich alle 5 im Jogginganzug in der Küche beim Fondue gesessen - toll bis 1.30 Uhr haben wir ausgehalten - dann ist Klaus eingeschlafen und wir haben die Runde aufgelöst. Es hatte optisch natürlich schon etwas an Festlichkeit verloren, aber toll war es dennoch.
Gruß Marco
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