Dienstag, 14. Juni 2011

Arica gefällt mir...

So, jetzt nach über einem Monat hier in Arica kann ich sagen, es gefällt mir wirklich, hier könnte ich den Rest meines Lebens verbringen wenn ich noch Gelegenheit hätte, etwas zu machen, so 4 bis 5 Stunden täglich, ich brauche eine Aufgabe aber leider ist es nicht möglich. Im Gegensatz zu Peru brauche ich hier nicht so große Angst vor Überfällen zu haben und kann ohne Schwierigkeiten an einem Zebrastreifen die Strasse überqueren.
Die Preise sind etwas höher als in Peru, hauptsächlich die Lebensmittel, aber sonst liegt es in einem verträglichen Rahmen.
Die Stadt gefällt mir, ich gehe fast jeden Tag zwei bis vier Stunden spazieren und entdecke täglich neue, schöne  und auch seltsame Seiten dieser Stadt in der trockensten Wüste der Welt.
Das, was mir nicht so gefällt ist das fast tägliche vibrieren der Erde. Erdbeben wird das nicht genannt, weil nur die Ausläufer dieses Bebens zu spüren sind. Aber es ist schon ein "seltsames" Angstgefühl für mich. Die Sauberkeit der Strassen ist auch nicht so besonders, ich habe schon gesehen, wie Leute ihren Hausmüll in der Nacht an den Straßenrand kippen und dort liegt er dann einige Zeit. In Lima war es sauberer, dort waren täglich Leute unterwegs, die gereinigt haben. Auch besonders tierlieb sind die Chilenen nicht. Hier gibt es sehr viele freilaufende Hunde und Katzen, ich könnte jedesmal heulen wenn ich das Elend der Tiere hier sehe.

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