Dienstag, 2. März 2010
über 10 Monate in Südamerika, wie die Zeit vergeht....
Vielleicht ist es wirklich so, dass die Zeit im Alter schneller vergeht als in jungen Jahren. Wenn ich überlege, dass ich jetzt schon über 10 Monate hier in Südamerika bin, dann frage ich mich wirklich, wo ist die Zeit geblieben?
Ja, natürlich gefällt mir das Wetter, ich genieße es im T-Shirt einkaufen zu gehen, in der Frühe gegen 10.00 Uhr bei etwa 22° Brötchen holen, ich genieße und rieche das Meer täglich, ich genieße es in die Parks zu gehen, mich unter eine Palme zu setzen und die hiesige Sprache zu lernen. Womit ich ja immer noch meine Probleme habe .. la edad
Es gibt hier viele Sachen, die mir gefallen, aber auch Sachen, die mir nicht gefallen. Heute bin ich mit dem Bus zu einem etwas größeren Einkaufszentrum gefahren. Der Busfahrer, wie auch die anderen Autofahrer, sie haben kein Gefühl um ein Auto zu lenken. Die sind alle glücklich, dass sie über eine Hupe und ein Gaspedal verfügen und diese auch betätigen können. Von meinem Sitz aus konnte ich den Straßenasphalt unter mir sehen.
Was mich hier noch "stört" ist der Schmutz, der Schmutz, den die Leute verursachen indem sie einfach ihren Müll auf die Straße schmeißen, Hundehalter lassen das "Geschäft" ihrer Hunde einfach liegen. Erst einmal habe ich hier einen Hundebesitzer gesehen, der die Hinterlassenschaft seines Hundes mit einer Plastiktüte beseitigte. Die Stadt macht viel für die Sauberkeit in den Straßen und in den Parks, in jeder Straße und in jedem Park sind täglich mehrere Personen mit der Reinigung beschäftigt.
Die Männer spucken ungeniert auf den Boden, es kann einem davon schlecht werden. Besonders schlimm ist es im Zentrum der Stadt. Meistens bin ich am Sonntag vormittag dort, weil es dann noch sehr ruhig ist. Aber es stinkt fürchterlich nach Urin. Überall sieht und riecht man diese "Pfützen".
Aber natürlich gibt es außer dem schönen Wetter noch andere Dinge, die mir hier gefallen, wie zum Beispiel die Preise. Mit Deutschland nicht zu vergleichen, fast Alles etwa 50 % bis 70% billiger als in Deutschland. Na gut, für die Einheimischen wahrscheinlich immer noch teuer genug, denn hier verdient ein Polizist oder ein Arzt im Monat umgerechnet etwa zwischen 300 und 400 Euro. Was mir gerade einfällt, hier sollte man nicht krank werden, die Ärzte sind eine Katastrophe. Hast du Schmerzen im Bein, dann ist das Rauchen Schuld, hast du Schmerzen in der Schulter, liegt es natürlich nur am Rauchen. Man bekommt bei jedem Arztbesuch, egal was man hat, Antibiotikum. Das ist hier nicht verschreibungspflichtig, so etwas gibt es hier nicht. Gehst einfach in die Apotheke und holst dir das was du brauchst. Ich habe hier zwar eine Krankenversicherung, diese gilt aber nur für eine stationäre Behandlung und auch nur in der Stadt, wo ich gemeldet bin. Gut, kostet auch nur umgerechnet etwa 14 Euro im Monat.
Was mich sehr enttäuscht hat oder noch sehr enttäuscht, ist die "Freundlichkeit" der Südamerikaner. Ob ich einkaufe oder zum Friseur gehe, auch meine Nachbarn hier im Haus, einige sind sehr unfreundlich.
Aber natürlich gibt es auch "freundliche Südamerikaner" aber meistens nur, wenn sie besoffen oder bekifft sind. Es ist wirklich so, obwohl die Einnahme von Rauschgift hier unter hoher Strafe steht, sieht man in den Straßen viele Personen, die Rauschgifte konsumiert haben.
Leider sind auch meine Strandbesuche sehr selten geworden weil es einfach zu heiß ist, obwohl, wie heute, sind 28° und Sonne, aber einfach zu heiß um an den Strand zu gehen, wenn, dann aber nur für maximal eine Stunde. Und so verbringt man eine Menge Zeit in der abgedunkelten Wohnung vor dem Fernseher oder dem Computer.
Die Südamerikaner essen gerne und sehr viel, es muss viel und billig sein. Das sieht man dann auch, hauptsächlich bei den Frauen. Wenn sie dick sind, essen sie sehr viel oder sie sind schwanger. Es gibt hier sehr viele Frauen, die schwanger sind aber ich denke, dass liegt daran, dass Kinder hier die Altersversorgung für die Eltern sind.
In einer Gaststätte kostet ein Mittagessen etwa umgerechnet ab 1,25 Euro mit Nachtisch und Getränk.
Hier gibt es fast jeden Tag Reis, Reis mit Huhn, Huhn mit Reis, Reis mit, Reis ohne, ich kann den Reis schon nicht mehr "riechen".
Aber das Wetter entschädigt mich für alles was mir hier nicht so gut gefällt. Es ist ein Traum für mich am Morgen bei Sonnenschein und Vogelgezwitscher aufzuwachen. Es gibt hier freifliegende Vögel in verschiedenen Farben.
Sonntag, 3. Januar 2010
Erdbeben?
Eben hat für etwa drei Sekunden "die Erde gebebt" hier in Lima. Ich habe es auch nur gemerkt, als die Fensterscheiben geklirrt haben. Das ist also mein drittes "Erdbeben" hier in Lima und das Erste was ich mitbekommen habe.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Montag, 28. Dezember 2009
Ich bin froh, dass die

Weihnachtszeit vorbei ist. Etwas unromanterisches wie dieses Weihnachtsfest hier in Peru habe ich bisher noch nicht erlebt. Auch die Vorweihnachtszeit hat mir nicht sonderlich gefallen. Gut, wir hatten einen herrlich geschmückten Weihnachtsbaum und sogar einen Adventkranz. Die Kerzen wurden aber nie angezündet, er stand einfach doof auf dem Tisch rum.
Es war auch nicht möglich, den Rest der Familie zu bewegen, am Tisch zu sitzen, die Kerzen des Kranzes anzuzünden und einfach mal zusammen ein Stück Kuchen zu essen und Weihnachtsmusik zu hören, so wie ich das aus Deutschland kenne.
Am 24.12. standen wir dann um 06.00 Uhr auf, weil ja noch viel zu tun war. Erst einmal gingen wir Einkaufen. Dann stellten sich die Frauen in die Küche und bereiteten das Weihnachtsessen vor.
Es gab verschiedene Gerichte die dann um 24.00 Uhr auf den Tisch kamen.
Ja, richtig gelesen, hier beginnt das Weihnachtsfest und somit die Bescherung der Kinder erst um 24.00 Uhr, eingeleitet von einem großen Feuerwerk und dann wurde gegessen. Natürlich waren wir alle sehr müde als wir gegen 03.00 Uhr ins Bett gingen.
Ich habe mir vorgenommen, das nächste Weihnachtsfest, falls ich hier nochmal eines verbringe, als deutsches Weihnachtsfest zu feiern. Mit Gänsebraten, Kartoffeln und Rotkohl und das zur christlichen Zeit um 18.00 Uhr.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Weihnachtszeit in Südamerika
Sonntag, 6. Dezember 2009

Also, heute haben wir den 06.12.2009 und ich warte auf meine "Weihnachtsgefühle".
Es gibt zwar hier in Lima einige Geschäfte, die ein weihnachtliches Plastiksortiment führen, aber alles "Made in China". Und es gibt keine weihnachtlichen Kleinigkeiten wie wir sie zum Beispiel in den Nikolausschuh stecken, kleine Weihnachtsmänner aus Schokolade oder meine geliebten Marzipankartoffeln. Manchmal hört man weihnachtliche Musik aber eher auf amerikanische Art. Auch vermisse ich die weihnachtliche Atmosphäre, aber das wird auch bestimmt am Wetter liegen. Zur Zeit haben wir 24° Grad Tagestemperaturen und die Nachttemparaturen liegen etwa bei 19° Grad. Wenn ich ehrlich bin, dann fehlt mir doch das "deutsche Weihnachten" etwas.
Heute wollen wir den Tannenbaum aufstellen und schmücken. Bin mal gespannt, wie der aussieht.Jetzt, drei Stunden später weiß ich, wo 336 Weihnachtskugeln ihren Platz finden.
Dienstag, 17. November 2009
Urlaub in Mancora

Máncora ist ein peruanisches Fischerdorf und Touristenzentrum mit ca. 13.000 Einwohnern am Pazifik. Es liegt im Norden des Landes in der Region Piura und nur etwa eineinhalb Stunden (Autofahrt) südwestlich der ecuadorianischen Grenze. Größere Städte in der Nähe sind Tumbes, etwa 85 km nordöstlich, Talara, etwa 60 km südwestlich, und Piura, etwa 200 km südlich Máncoras gelegen. Die Route von Lima aus führt generell über Piura: 14 Stunden über Nacht per Bus bis Piura und von dort 3 bis 4 Stunden mit einem Bus oder kleineren 6–8-Personen-Vans. Die viele Kilometer langen Strände sind wegen ihres feinen, hellgelben Sandes berühmt. Das macht sie in Verbindung mit dem klaren, 24 bis 28 Grad warmen Wasser sowie dem trockenen, tropischen Klima mit Temperaturen zwischen etwa 17 und 36 Grad und täglichem Sonnenschein für Touristen sehr attraktiv. Auch das ideal Surfrevier an diesem Teil der Pazifikküste wird in den Sommermonaten November bis Februar besonders geschätzt. Hier befinden sich einige der besten linksdrehenden Wellen des Landes. Neben einem Punkt direkt am Strand im Ortszentrum befinden sich auch in der Umgebung Máncoras andere bekannte Surfspots wie Los Órganos und Cabo Blanco. Die Einwohner Máncoras leben hauptsächlich vom Tourismus, wobei vor allem einheimische Urlauber hier Erholung suchen. Im Winter überwiegen aber ausländische Touristen. Mit vielerlei Gastronomiebetrieben, Geschäften, Ärzten, Internetcafés, Bank und Krankenhaus verfügt Máncora über eine gute Infrastruktur.
Aus Wikipedia
Abonnieren
Posts (Atom)
- San Juan, Puerto Rico
- Port of Spain, Trinidad
- Barcelona, Spanien
- Puerto Limon, Costa Rica
- Puerto Plata, Dominikanische Republik
- Guayaquil, Ekuador
- New Orleans, LA, USA
- Port-au-Prince, Haiti
- Mein Profil ansehen
- Gestalten Sie Ihre eigene Reisekarte oder eigenen Reise Blog
- Trip Info auf TripAdvisor.


