Sonntag, 6. Oktober 2013

..zurück in Hamburg


...mein schönes traumhaftes Kolumbien, aus gesundheitlichen Gründen musste ich dich verlassen und zurück nach Deutschland fliegen aber ich glaube, dass ich wieder komme. Noch nie habe ich ein so schönes Land bereist und so nette Leute getroffen wie in Santa Marta - Taganga. Jetzt bis ich schon fast wieder drei Wochen in Deutschland, mein Gesundheitszustand hat sich gebessert und ich bekomme wieder Heimweh nach Kolumbien.

Kolumbien, das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst. 

Sonntag, 4. August 2013

..endlich, Kolumbien

Nach mehr als drei Tagen Busfahrt, von Lima aus, die mich durch den nördlichen Teil von Peru führte und durch einen schönen Landschaftsteil von Ecuador – wir waren auch in Quito – sind wir durch das wunderschöne grüne Kolumbien gefahren wo ich jetzt seit über einen Monat in Santa Marta, auch die Perle der Karibik genannt, lebe. Die angeblich erste Stadt von Kolumbien. Die ersten Tage verbrachte ich in dem Hostal Bavaria und dann habe ich mir eine kleine Kabana ( Hütte ) gemietet, ein großes Zimmer, Küche und Bad und einer großen Terrasse zu einem großen Garten gehörend wo die Leguane ein- und ausgehen und gefühlte tausende Loras ( kleine Papageienart ) in dem Baum sitzen der meine Terrasse vor der starken Sonneneinstrahlung schützt.
Ich fühle mich großartig, habe alles das gefunden, was ich immer gesucht habe. Während meines kurzen Aufenthaltes habe ich schon mehr Leute kennen gelernt als in Peru in mehr als drei Jahren. Die Leute hier sind im Gegensatz zu Peru sehr freundlich und hilfsbereit. Was mich stört und mir in Peru besser gefallen hat, ist die allgemeine Sauberkeit und die Tierhaltung. Hier laufen sehr viele Hunde durch die Gegend. Sie werden zwar nicht traktiert, sie werden einfach nur geduldet und sich selbst überlassen. Natürlich habe ich schon einen
Pflegehund, der sich überwiegend in meiner Nähe aufhält und mich auf meinen Spaziergängen hier in Taganga, einem Stadtteil von Santa Marta, begleitet. Als Belohnung wird er von mir verpflegt.
Die Kolumbianer hier haben ein Müllproblem. Montags, Mittwochs und Freitags wird der Müll abgeholt. Am Vorabend sollte der Müll an bekannten Müllsammelplätzen an die Straße gestellt werden. Abfallbehälter gibt es hier nicht, also wird der Müll in Plastiktüten einfach irgendwo an den Straßenrand gestellt. Am Abend frischt der Wind meistens auf und so fliegen die Tüten, die vorher von streunenden Hunden nach etwas Essbaren aufgerissen wurden, durch die Gegend. Bei dem Müll handelt es sich überwiegend um Plastiktüten und Plastikflaschen. Somit liegt in jeder Straße der Müll herum und keiner fühlt sich für die Beseitigung zuständig.
Das Leben ist herrlich und unkompliziert hier, jeden Tag Sonne und wenn es mal regnet, dann regnet es etwa eine Stunde sehr stark und danach ist wieder herrliches Wetter. Die Temperaturen die ich bisher hier erlebt habe, liegen zwischen 33 und 39 Grad mit einer teilweisen hohen Luftfeuchtigkeit. Aber ich habe mich schon etwas an diese Luftfeuchtigkeit gewöhnen können. Vor allen Dingen macht mir die Wärme in der Nacht noch etwas Probleme.
Der Deckenventilator läuft zwar auf Stufe drei die ganze Nacht aber trotzdem schwitze ich.
Es ist für mich wie ein Traum hier zu leben, es ist alles da, was ich mir immer gewünscht habe. Sonne, Palmen, Meer, Urwald und sehr nette, freundliche Leute..
Eine erste „Urwaldtour“ habe ich schon hinter mir. Willi aus Bayern betreibt hier eine kleine Reiseagentur für Reisen in Kolumbien. Mit ihm bin ich im Nationalpark Tayrona gewesen und habe mich mit ihm durch einen Teil des Regenwaldes zum Meer durchgeschlagen, eine für mich anstrengende aber weitere tolle Erfahrung da mein letzter Besuch eines Regenwaldes schon über 45 Jahre zurück liegt.


Donnerstag, 20. Juni 2013

Erdbewegungen - Sismo

Am 17.06.2013 hat wieder die Erde in Lima gebebt. Um 13.42 Uhr erfolgte ein leichter Erdstoss und kurz danach ein wesentlich stärkeres Beben der Erde. Mit einer Unterbrechung lebe ich jetzt fast 4 Jahre hier in Lima und für mich war es der stärkste Erdstoss den ich in Lima erlebt habe. Was mich etwas wundert ist, dass es nicht in den Nachrichten und der Tagespresse erwähnt wurde. Vielleicht ist es die Normalität.

Dienstag, 11. Juni 2013

...in Kürze geht`s los

..in 16 Tagen beginnt für mich ein neues "Abenteuer". Mit dem Autobus von Lima / Peru nach Santa Marta in den nördlichen Teil von  Kolumbien an der Karibikküste, eine Tour von mehr als 3.000 Kilometer. Die Abfahrt beginnt am 27.06. 2013 und die geplante Ankunft in Santa Marta wäre dann der 01.07.2013.  Ich freue mich schon darauf und verlasse Peru nach fast 4 Jahren mit gemischten Gefühlen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

...und jetzt?

Bei meiner erneuten Einreise nach Peru wurde mir nur noch eine Aufenthaltserlaubnis für 2 Monate erteilt. Das heißt, ich muss bis zum 17.07.2013 das Land verlassen. Nun gut, ein Ortswechsel wird mir guttun. Raus aus der "Betonwüste" Lima und bei nächster Gelegenheit in eine grüne dörfliche Gegend. Und die habe ich mir auch schon ausgesucht. Vor viiiielen Jahren war ich einige Male in Kolumbien, genauer gesagt in Santa Marta, Barranquilla und Cartagena, also Nordkolumbien in der Karibikzone nahe der Grenze zu Venezuela.
Dorthin, nach Santa Marta, werde ich am 27.06.2013 mit dem Bus reisen. Die Fahrt dauert 4 Tage, ich könnte zwar auch fliegen aber wie mir von Leuten berichtet wurde die schon dort leben, wollen die Beamten bei der Einreise am Flughafen ein Rückflugticket sehen und das könnte ich ja nicht vorweisen da ich vorhabe mindestens 1 Jahr dort zu bleiben.

Der kolumbianische Gesetzgeber erlaubt eine Einreise von höchstens 6 Monate Dauer im Kalenderjahr. Also werde ich nach 6 Monaten 2013 auch das Land verlassen müssen um nach einigen Tagen wieder neu einzureisen und weitere 6 Monate in 2014 dort zu leben. Etwa eine Flugstunde von Santa Marta entfernt liegen die holländischen Inseln Curacao und Aruba, auf eine der Inseln werde ich dann einige Tage verbringen bevor ich wieder in Kolumbien einreise.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Chile - Arica 2013

Hallo, bin seit einigen Tagen wieder in Chile / Arica weil meine Aufenthaltserlaubis für Peru abgelaufen war und somit mußte ich wieder Aus- und neu Einreisen. An der Grenze, bei der Ausreise, hat man mir mitgeteilt, dass ich als Tourist nur noch eine Aufenthaltserlaubnis für 183 Tage im Jahr in Peru erhalte. Obwohl dass noch kein Gesetz sein soll, schleichen sich bei mir doch unangenehme Gefühle hoch dass ich hoffentlich wieder Einreisen kann, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist.
Der Aufenthalt hier in Arica war wie immer schön und entspannend. Keine Angst beim überqueren der Straße auf dem Zebrastreifen, hier haben Fußgänger Vorrang und das Schöne ist, dass sich die Autofahrer auch daran halten. Das Zentrum von Arica ist sehr sauber und die Menschen sind freundlicher als in Peru.
Morgen geht es wieder mit dem Kollektivtaxi durch einen Teil der "trockensten Wüste der Welt", durch die Atacama Wüste nach Tacna in Südperu. Dort werde ich noch die Nacht verbringen um dann am kommenden Samstag wieder nach Lima zu fliegen.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Reise nach Arica / Chile

Im November 2012 war das halbe Jahr meiner Aufenthaltserlaubnis in Peru wieder um und ich musste wieder neu Aus- und Einreisen. Diesmal ging es wieder nach Chile / Arica. Der Flug war für mich das Schlimmste. Kurz vor der Zwischenlandung in Arequipa fing das Flugzeug sehr stark zu "schaukeln" an, es war für mich ( Flugangst ) einer der schlimmsten Augenblicke die ich je in einem Flugzeug erlebt habe. Nach dem Start Richtung Arica ging das Ganze noch einmal von vorne los. Wäre ich doch lieber mit dem Bus gefahren obwohl der Bus für diese Strecke 2 Tage benötigt.
Der Aufenthalt in Arica war wie immer sehr angenehm für mich. Der Stadtkern und der Hafen sind wirklich eine Reise wert. Bei der Ausreise erklärte mir der Passbeamte, dass ich nur einmal jährlich das Recht habe in Peru für 6 Monate zu leben und danach das Land bis zum nächsten Jahr verlassen muss. Das wußte ich nicht und bin gespannt, wie ich das nächste Mal eine neue Aufenthaltsgenehmigung bekomme. Bei dem Rückflug nach Lima gab es für mich keine weiteren Probleme im Flugzeug. Die nächste Aus- und Einreise findet im Mai 2013 statt. Sollte ich keine erneute Aufenthaltserlaubnis bekommen, werde ich für einige Zeit in ein anderes südamerikanisches Land gehen und da kann ich mir Kolumbien sehr gut vorstellen.
Fotos Chile / Arica