Sonntag, 24. Mai 2009

..die wahren Helden














des täglichen Lebens sind die Busfahrer und die Fahrgäste in Lima. Teilweise sind die Busse älter als 40 Jahre. Optisch und Technisch manchmal eine Katastrophe. Von der Inneneinrichtung möchte ich nicht reden. Man kann schon froh sein, wenn die Sitzhalterung beim Bremsen nicht ganz aus der Verankerung reißt. Etwa alle 300 Meter sind im Stadtgebiet Temposchwellen auf der Straße vorhanden. Die Geschwindigkeit wird trotzdem nicht reduziert. Am besten, man setzt sich nicht auf die Sitze über die Achsen. Diese Plätze bleiben auch meistens leer. Heute bin ich für umgerechnet 0,50 Cent eine Stunde mit dem Bus in die Innenstadt von Lima gefahren. Im Bus natürlich lateinamerikanische Musik, an jeder Haltestelle steigt jemand ein, der etwas verkaufen will. Kaugummi, Wattestäbchen, Streichhölzer oder andere Sachen. Heute kamen zwei Männer mit einer Holzkiste und einer Gitarre, in den Bus, einer setzte sich auf die Holzkiste und benutzte sie als Trommel, der andere spielte zu einem tollen Gesang auf der Gitarre. Wie ich erfahren habe, sind fast alle Personen im Rentenalter gezwungen, weitere Arbeiten zu verrichten. Die monatliche Durschnittsrente in Peru soll etwa 100 Euro betragen.

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