Freitag, 4. September 2009

3 Tage Sommerurlaub im Winter














Wir haben drei Tage "Sommerurlaub" in
Acenespar verbracht. Nur etwa eine Autostunde von Lima ist das Klima entgegengesetzt zu Lima. Wir hatten herrlichen Sonnenschein und eine Tagestemperatur von etwa 28 Grad, die Nacht allerdings war kalt mit etwa 14 Grad.

Sonntag, 31. Mai 2009

...endlich, Festival der Kartoffel















Endlich war es soweit, der ganze Stadtteil Surco wartete auf das "Fest der Kartoffel".
Was ich nicht wußte, die Kartoffel stammt ursprünglich aus dem Grenzgebiet von Peru und Bolivien. Vor mehr als 10 Millionen Jahren wurde sie in der Nähe des Titicaca See`s kultiviert.
Auf dem Fest sah ich auch zum ersten Mal die mir schon vom Namen her bekannten "Cuy`s" - siehe Bild oben - Im Gegensatz zu einem normalen Hausmeerschweinchen, das mit einem Jahr ausgewachsen ist und dann ca. um 1, in seltenen Fällen bis zu 1,5 kg wiegt, erreicht ein Cuy dieses Gewicht bereits im Alter von vier Monaten. Das Endgewicht eines Cuy liegt bei 2–4 kg.

Sonntag, 24. Mai 2009

..die wahren Helden














des täglichen Lebens sind die Busfahrer und die Fahrgäste in Lima. Teilweise sind die Busse älter als 40 Jahre. Optisch und Technisch manchmal eine Katastrophe. Von der Inneneinrichtung möchte ich nicht reden. Man kann schon froh sein, wenn die Sitzhalterung beim Bremsen nicht ganz aus der Verankerung reißt. Etwa alle 300 Meter sind im Stadtgebiet Temposchwellen auf der Straße vorhanden. Die Geschwindigkeit wird trotzdem nicht reduziert. Am besten, man setzt sich nicht auf die Sitze über die Achsen. Diese Plätze bleiben auch meistens leer. Heute bin ich für umgerechnet 0,50 Cent eine Stunde mit dem Bus in die Innenstadt von Lima gefahren. Im Bus natürlich lateinamerikanische Musik, an jeder Haltestelle steigt jemand ein, der etwas verkaufen will. Kaugummi, Wattestäbchen, Streichhölzer oder andere Sachen. Heute kamen zwei Männer mit einer Holzkiste und einer Gitarre, in den Bus, einer setzte sich auf die Holzkiste und benutzte sie als Trommel, der andere spielte zu einem tollen Gesang auf der Gitarre. Wie ich erfahren habe, sind fast alle Personen im Rentenalter gezwungen, weitere Arbeiten zu verrichten. Die monatliche Durschnittsrente in Peru soll etwa 100 Euro betragen.
Gestern habe ich mein erstes Erdbeben hier in Lima verpasst. Gegen 04.30 Uhr soll die Erde gebebt haben und ich? Ich habe geschlafen.
Jetzt möchte ich auch einige Mails bezüglich der Preise hier in Lima beantworten wie
z. B. Zigaretten je Schachtel 1,05 Euro, Haarschnitt 1,20 Euro, 1 Liter Benzin 0,71 Euro, 12 Brötchen 0,86 Euro, Menue für 2 Personen incl. Getränk für (ab) 4,00 Euro. Currywurst / Pommes 0,75 Cent. Ab heute, dem 13.07.09, weiß ich auch, was es kostet, einen Zahn zu ziehen. Genau 1,25 Euro. Eine Busfahrt in die Innenstadt (ca. 40 km) kostet 0,50 Cent und eine Taxifahrt für die gleiche Strecke 3,00 Euro. Die Taxen haben kein, wie in Deutschland vorgeschrieben, Taxameter, alle Fahrpreise werden vor der Fahrt ausgehandelt wobei die Preise vormittags und am späten Nachmittag höher sind (Berufsverkehr) als in der restlichen Zeit. Natürlich gibt es hier auch viele Sachen, die teurer sind als in Deutschland. Gestern wollte ich mir eine Tafel Schokolade ( Ritter Sport ) kaufen, habe es aber gelassen, sie kostet etwas mehr als 3,00 Euro. Katzenfutter (für Moritz) kostet hier auch wesentlich mehr als in Deutschland. Es gibt auch nur 2 Firmen die hier Katzenfutter vertreiben, eine Dose mit 85 Gramm kostet 70 Cent. Auch Elektrosachen sind hier wesentlich teurer.

Montag, 18. Mai 2009


Ja Richard, ich weiß, dass du Bilder und Impressionen vermisst.
Also, seit fast drei Wochen wohne ich jetzt im Stadtteil SURCO.
Es ist kein Nobelstadtteil aber auch kein schlechter Stadtteil und sehr sauber.
Vor allen Dingen ist es ziemlich ruhig.
Wenn ich etwas Trubel haben will, fahre ich in etwa 10 Minuten
zum Stadtteil MIRAFLORES (EKZ Miraflores Bild) oder direkt ans Meer.
Das einzige was mir hier nicht gefällt ist der Straßenverkehr. Dass ich bisher noch keinen Verkehrsunfall gesehen habe, grenzt an ein Wunder. Die Autos fahren milimeterdicht aneinander vorbei und jeder hupt.
Obwohl hier gerade Herbst ist, beträgt die Tagestemperatur über 20 Grad und die Sonne scheint.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Lima - Plaza de Armas














Die Innenstadt ist ein Traum, abgesehen vom fürchterlichen Verkehr und den ständigen Strassenbauarbeiten. Der Kern der Innenstadt (Plaza de Armas) besteht hauptsächlich aus Bauten des 18. ten Jahrhundert mit herrlichen alten Häusern und Balkonen.



Sonntag, 8. Februar 2009

Lima

Lima ist die Hauptstadt Perus und die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Kernstadt leben 6.445.974 Menschen. Das gesamte Verwaltungsgebiet der Stadt bildet die Provinz Lima (auch Region Lima Metropolitana) und hat 6.954.583 Einwohner (2005).
Nahe bei Lima liegt die Hafenstadt Callao mit 810.568 Einwohnern, mit der Lima zusammengewachsen ist. Beide Städte bilden die Metropolunion Lima (Área Metropolitana de Lima) mit 7.765.151 Einwohnern (2005).
Lima ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Lima es la ciudad capital del Perú, así como su ciudad más grande e importante. Está ubicada en la costa central del Perú, a orillas del Océano Pacífico, en los valles de los ríos Chillón, Rímac y Lurín. Forma un área urbana continua con el puerto del Callao.
Fue fundada por el conquistador español Francisco Pizarro el 18 de enero de 1535, como la «Ciudad de los Reyes». Fue la capital del Virreinato del Perú durante el régimen español y después de la independencia pasó a ser la capital de la República del Perú. Según el censo de 2007 la población de Lima es de 7.605.742 habitantes, sin embargo, el área metropolitana integrada de Lima y Callao alberga 8.482.619 habitantes, lo que equivale al 30% de la población peruana. Es la quinta ciudad más poblada de América Latina y está entre las 30 áreas urbanas más grandes del planeta.